Beschluss des SPD – Unterbezirksvorstandes zur Neustrukturierung der Stadtbezirke und Bezirksverwaltungsstellen
18.07.2011
CDU, FDP und Grüne diskutieren zurzeit die Reduzierung der Stadtbezirke von zwölf auf zehn und damit einhergehend die Schließung von Bezirksverwaltungsstellen.
Die SPD Dortmund spricht sich aus den folgenden Gründen gegen dieses Vorhaben aus:
Bürgernähe der Verwaltung
Die Dienstleistungen, die in den Bezirksverwaltungsstellen angeboten werden, werden intensiv von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt. Die Schließung von Verwaltungsstellen hätte für die Bürgerinnen und Bürger erheblich höhere Anfahrtswege und –zeiten zur Folge. Die „eingesparte“ Arbeit müsste dann von anderen Verwaltungsstellen bzw. den Ämtern in der Innenstadt übernommen werden. Insbesondere vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft setzt sich die SPD Dortmund für die Beibehaltung der jetzigen Versorgung ein.
Identität der Stadtbezirke
Die Grenzen der Stadtbezirke umfassen schon heute mehrere eigenständige Ortsteile. Unter anderem durch das Stadtbezirksmarketing wird seit Jahren die Identität und das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Stadtbezirke gestärkt. Diese Entwicklung würde durch die angestrebten Umstellungen zunichte gemacht.
Eine weitere Reduzierung der Bezirksvertretungen würde Menschen ihre direkten Ansprechpartner nehmen. Die SPD Dortmund setzt sich dafür ein, dass die Menschen aus kleineren Ortsteilen die Möglichkeit haben, Vertreter in das demokratische Gremium Bezirksvertretung zu wählen.